Bastelecke |
Die folgenden Anleitungen haben nur informativen
Charakter, die Anwendung erfolgt auf eigene Gefahr. Ich übernehme
keinerlei Verantwortung für irgendwelche Fehler oder mögliche
Schäden! Wenn ihr Eure Anleitung veröffentlichen wollt, schickt
mir bitte eine Email. Die Adresse findet ihr im Menü unter Kontakt. |
Kurzanleitung von Eagle |
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Beschreibung von Hunter66 |
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| Speedohealer Einbaubericht | Kurzanleitung von Hunter66 |
| Montage eines Kettenölers | folgt irgendwann mal... |
| Montage eines anderen Lenkers | Kurzanleitung von Hunter66 |
| Einbau einer Alarmanlage | PDF zum Download von grieche4ever |
Armaturenbeleuchtung mit blauen LED's bei der CBF600S Benötigt wird: Kreuzschlitzschraubendreher
Abbauen der Verkleidungsteile mit anschließendem Ausbau der Armatur. Lösen der Schrauben der Plexiglasabdeckung, des Gehäuses und der Platine. Platine vorsichtig herausnehmen. Unbedingt auf die Zeiger des Drehzahlmessers und des Tachos achten. Diese stehen hervor. Teilweise sind die LEDs nicht ohne weiteres zugänglich (unter den Instrumenten). Daher müssen erst die Instrumente abgebaut werden. Dazu die vier offenliegenden Schrauben je Instrument lösen und die Instrumente abnehmen. Jetzt sind sämtliche LEDs zugänglich. Alle LEDs vorsichtig auslöten (Lötpads dürfen nicht zu stark erhitzt werden) und durch die blauen LEDs ersetzen. Wichtig !!! Unbedingt auf die Polung achten (Anode und Kathode) !!! Jetzt in umgekehrter Reihenfolge die Armatur wieder zusammensetzen und verschrauben. Fertig... hier das Endergebnis:
Wer möchte, kann die Armatur bei mir abgeben oder per Paket senden. Für einen Unkostenbeitrag von € 35,- (+ Rückversandskosten bei Paketversand) bin ich gerne bereit, diesen Umbau vorzunehmen. Der Umbau geschieht allerdings auf eigene Gefahr. Es können mir gegenüber keinerlei Haftungsansprüche bei Funktionsausfällen oder Unregelmäßigkeiten der Armatur oder den sich darauf befindlichen Anzeigeinstrumenten geltend gemacht werden. Auch ein Garantieverlust kann nicht ausgeschlossen werden. Ihr könnt mich einfach per Mail
kontaktieren. |
Mehr Durchzug durch Übersetzungsänderung Motorräder werden so gebaut, dass werbewirksame Endgeschwindigkeiten jenseits von 200 km/h möglich sind. Das führt leider dazu, dass die Motoren auf Grund der langen Übersetzung bei niedrigen Geschwindigkeiten nicht auf Drehzahl kommen und daher nur eine geringe Leistung abgeben können. Die maximale Leistung liegt bei der CBF600 bei ca. 10500 Umin. an. Bei normaler Fahrweise im Stadt- oder Landsraßenverkehr bewegen wir uns aber mit verhältismäßig langsamen Geschwindigkeiten und die zur vollen Leistungsentfaltung notwendigen Drehzahlen erreichen wir nicht. Unser Mopped kann zwar mehr als 210 km/h aber die fahren wir eigentlich nie oder nur selten. Wir nutzen also die vorhandene Leistung unseres Motorrades überhaupt nicht. Es liegt also nahe die serienmäßige lange Übersetzung bzw. das Übersetzungsverhältnis unserem Fahralltag anzupassen und damit dem Mopped zu mehr Durchzug zu verhelfen. Das Übersetzungsverhältnis erhält man, wenn man die Zähneanzahl des hinteren Kettenrades durch die Zähnezahl des vorderen Ritzels dividiert. Bei der CBF600 ergibt dies ein serienmäßiges Übersetzungsverhältnis von 43 / 15 = 2.866. Wenn man dieses Verhältnis vergrößert, erhöht man damit die Drehzahl für die jeweiligen Geschwindigkeiten. Wenn wir beispielsweise vorn ein 14er Ritzel montieren, erhöhen wir die Drehzahl und somit auch die Leistung am Hinterrad um 7,1 % !! Die maximale Endgeschwindigkeit verringert sich dabei auf theoretische 193 km/h. Ich hab hier mal eine kleine Tabelle zusammengestellt in der einige Kombinationen mit der jeweiligen prozentualen Änderung aufgeführt sind.
Es ist empfehlenswert, anstatt des Ritzels besser das Kettenblatt zu ändern. Die Belastung des Kettengleitschutzes wäre durch die Ritzeländerung höher und er würde schneller verschleißen, weitherhin kommt es bei einer Verkleinerung des Ritzels wegen dem Polygoneffekt zu unerwünschten Auswirkungen. Besser ist also der Austausch des hinteren Kettenrades. Wenn man die originale Kette weiterverwenden will ist jedoch nur ein Kettenrad mit maximal 45 Zähnen möglich. Das entspricht einer Veränderung um 4,7 %. Damit erreicht man jedoch schon eine spürbare Verbesserung des Durchzuges. Die maximale Endgeschwindigkeit verringert sich damit auf theoretische 197 km/h. Als wichtiger Hinweis sei noch gesagt, dass diese Art der Veränderung im Bereich der StVo nicht zulässig ist. |
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Ich geh mal davon aus, dass jeder weiß was der Speedohealer ist und was er macht. Als kurze Erklärung für den Neuling sei gesagt, das Gerät korrigiert Tachoabweichungen jeder Art. Zum Beispiel kann die Tachoserienabweichung mehr als 5% betragen. Es soll aber auch Leute geben die illegalerweise die Übersetzung mit Hilfe eines anderen Kettenrades oder Ritzels ändern um den Durchzug zu verbessern. Dabei kommt es natürlich auch zu Abweichungen bei der Geschwindigkeitsanzeige. Und diese kann man dann mit dem Speedohealer korrigieren. Mehr dazu findet ihr hier. Aber nun zum Einbau. Ich geh mal davon aus, dass euer Speedohealer mit dem Hondakit, also dem Adapterkabel geliefert wurde. Der originale Stecker bei der CBF ist glücklicherweise leicht zu erreichen. Er befindet sich unter der linken Seitenverkleidung in einem "Plastikkondom". Es ist der dreipolige schwarze Steckverbinder. Trennt die Verbindung und steckt das Verbindungskabel dazwischen. Nun verlegt das Kabel bis zur gewünschten Montagestelle des Speedohealer, bei mir steckt das Gerät unter dem Fahrersitz (siehe Foto). Den Stecker in den Speedohealer stecken und fertig ist die Montage, es sind jetzt nur noch die Einstellarbeiten zu machen. Anfangen sollte man mit dem Linearitätstest. Dazu schaltet man den Dip-Schalter Nr.1 bei ausgeschalteter Zündung auf ON. Jetzt die Zündung anschalten und am Tacho wird als erstes irgendeine Geschwindigkeit angezeigt. Nun den Knopf am SH einmal betätigen, die Anzeige sollte auf Null springen. Jetzt wiederholt den Knopf drücken, die angezeigten Geschwindigkeiten sollten sich bei jedem Knopfdruck verdoppeln. Die ersten drei Zeigerausschläge sind minimal und daher kaum zu bemerken! Hat dies funktioniert, kann man an das Programmieren gehen. Zuerst muß man die korrekte Abweichung kennen. Dieser Wert läßt sich am besten mit dem Online-Kalkulator auf der Speedohealer-Seite ermitteln. Bei mir gab es eine Abweichung von +4,7%, der Kalkulator errechnete mir als einzustellenden Korrekturwert -4,4%. Für die Eingabe dieses Wertes waren folgende Schritte notwendig: |
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- Zündung ist abgeschaltet - ALLE Schalter auf OFF stellen AUSGENOMMEN #5 - Stelle Schalter #6 auf ON - Stelle Schalter #6 auf OFF => Alle Daten im Flash gespeichert |
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So das wars, jetzt sollte alles funktionieren.
Der Zeitaufwand für die Montage und Programmierung beträgt
in etwa 20 Minuten. Diese Beschreibung basiert auf eigenen Erfahrungen,
es kann jedoch keine Garantie für die Richtigkeit der Angaben gegeben
werden. Nachmachen auf eigene Gefahr. |
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Weil mir die Sitzhaltung und das Fahrgefühl mit dem originalen Lenker nicht gefiehlen, habe ich mich entschlossen einen Superbikelenker zu montieren. Meine Wahl viel nach längerem Suchen auf einen Superbikelenker der Firma LSL, Typ 002 aus Aluminium Das Austauschen des Lenkers ist nicht besonders kompliziert. Macht aber nicht selben Fehler wie ich, sondern deckt den Tank und die Verkleidung vorher mit einem Tuch ab. Das hatte ich vergessen und nun hat meine Verkleidung an der oberen rechten Seite einen ärgerlichen kleinen Kratzer ! Die Demontage des alten Lenkers geht recht schnell. Erst beide Lenkergewichte abschrauben, den Kupplungshebel und die Schrauben für das Schaltergehäuse lösen und beide Teile auf dem Lenker etwas nach rechts verschieben. Auf der rechten Seite werden nun die Lenkerelemente ebenfalls gelöst. Falls ihr die Griffgummis nicht weiter verwenden wollt können diese mit einem scharfen Messer entfernt werden. Wenn nicht müssen beide mit etwas Gefühl, Wasser und einem kleinem Schraubenzieher langsam gelöst und dann abgezogen werden. Jetzt werden die Schrauben aus den Klemmböcken entfernt und die oberen Halbschalen abgenommen. Mit einem Ruck nach oben, habt ihr dann den Lenker in der Hand. Nun werden die Armaturen nacheinander vom Lenker gezogen. Falls es zu eng werden sollte, kann noch der Kupplungszug ausgehängt werden. Meßt nun am alten Lenker die Abstände der Verdrehungssicherungslöcher und übertragt die Maße dann auf den neuen Lenker. Zum Bohren sollte man die Markierung ankörnen um ein Verrutschen des Bohrers zu vermeiden. Wenn ihr keine Löcher bohren wollt, müßt ihr die Zapfen aus den Armaturen entfernen und den Lenker dann mit etwas Isolierband umwickeln um die Armaturen fest zu bekommen. Jetzt können die Elemente auf den neuen Lenker geschoben, dieser wieder auf die Klemmböcke gesetzt und dann befestigt werden. Die neuen oder alten Griffgummis werden mit Hilfe von etwas Spülmittel auf den Lenker geschoben. Die Armaturen und Hebel können nun festgeschraubt werden. Die originalen Lenkergewichte passen nicht an den Alu Lenker, da dieser einen kleineren Innendruchmesser hat. Hier müssen also neue Lenkergewichte bzw. Lenkerenden montiert werden. Ich habe meine aus Aluminium selbst gedreht. Die Länge der Züge sowie der Bremsleitung reichten bei mir völlig aus, ich mußte nur die geknickte Hülse des Kupplungszuges etwas begradigen. Die war nötig, weil der Lenkeinschlag durch diese Hülse behindert wurde. Nach der Montage ist durch drehen des Lenkers bei laufendem Motor zu prüfen, ob alle Züge und Kabel auch bei Maximaleinschlag das notwendige Spiel aufweisen. |